Presse

Jahrespressegespräch der UNIGruppe

Mit neuen Impulsen in die Zukunft

UNIGruppe schließt Geschäftsjahr erfolgreich ab, setzt innovative und nachhaltige Schwerpunkte und präsentiert die größte Fachmesse für selbstständige Lebensmittelhändler in Österreich.

Die UNIGruppe – vormals Unimarkt Gruppe – startet mit neuem Firmennamen in das neue Geschäftsjahr und blickt auf ein gutes Geschäftsjahr 2021/22 zurück. Die Gruppe, unter deren Dach die Unimarkt Handelsgesellschaft, der UNIGroßhandel (vormals Pfeiffer Großhandel) und die UNILogistik (vormals Pfeiffer Logistik) firmieren, erzielte ein konsolidiertes EBT in Höhe von rund 3 Mio. Euro. Der konsolidierte Umsatz der UNIGruppe liegt bei rund 432 Mio. Euro. „Wir liegen mit den Zahlen zwar etwas unter dem Vorjahresniveau, damit war aber aufgrund des überproportionalen Aufschwungs aufgrund Corona im Jahr zuvor zu rechnen. Wir haben aber überplanmäßig abgeschlossen, in allen Bereichen eine gute Performance bewiesen und sind mit den Zahlen zufrieden. Dies liegt an der gelebten Regionalität und Nachhaltigkeit, an den Strukturen der UNIGruppe sowie an den innovativen Visionen und Weiterentwicklungen“, so Dkfm. Andreas Haider, Eigentümer und Geschäftsführer der UNIGruppe.

Mit Blick auf das Geschäftsjahr 2022/23 hat vor allen Dingen die Standortentwicklung in den beiden Vertriebsorganisation Unimarkt und Nah&Frisch Priorität sowie die stetige Weiterentwicklung im Bereich Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Damit diese Bereiche im neuen Geschäftsjahr weiter vorangetrieben werden, ist eine Investitionssumme von rund 15 Mio. Euro geplant. „Um zukunftsfähig und am Puls der Zeit zu bleiben sind Investitionen unumgänglich, denn dadurch können wir unseren langfristigen Erfolg sichern und weiterhin besten Service bieten“, erklärt Mag. Robert Knöbl, Geschäftsführung UNIGruppe.

Unimarkt setzt auf Partnerschaften und Weiterentwicklung

Die Unimarkt Handelsgesellschaft erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr mit einem Umsatz von rund 320 Mio. Euro ein erfreuliches Ergebnis. Unimarkt sieht sich als starker regionaler Nahversorger und lebt dies nicht nur im stationären Bereich, sondern auch im Unimarkt Online Shop. Als erster Lebensmittelhändler hat Unimarkt 2015 die österreichweite Hauszustellung von Lebensmitteln angeboten und beliefert bis heute sowohl Ballungszentren als auch ländliche Regionen in ganz Österreich.  

Auch heuer wird der eingeschlagene Weg zur Franchiseorganisation konsequent weiter verfolgt außerdem liegt ein besonderes Augenmerk auf der Weiterentwicklung der digitalen Bestellplattform für Regionale & Convenience-Sortimente. „Unimarkt ist seit mehr als 30 Jahren ein starker Partner für selbstständige Kaufleute. Wie gut wir in diesem Bereich aufgestellt sind, hat auch der Gewinn des Franchise-Award 2021 zum Franchise-System des Jahres gezeigt, worauf wir sehr stolz sind“, so Haider. Aktuell werden 71 der 132 Standorte von Franchisepartnern geführt, diese Zahl soll heuer noch um 10 neue Franchisepartner erhöht werden. „Durch unsere Franchisepartner können wir Themen wie Lokalität und Regionalität noch authentischer leben, da unsere Partner einen noch engeren Kontakt zu ihren regionalen Lieferanten und auch zu den Kunden haben“, erklärt Haider.

Überhaupt stellt die Regionalität bzw. Lokalität auch weiterhin ein Kernthema dar. So erwirtschaftet Unimarkt ca. 20 % des Umsatzes mit regionalen Produkten. Aktuell arbeitet Unimarkt mit 600 lokalen Lieferanten zusammen und hat rund 7600 regionale/ lokale Artikel im Sortiment. „Wir schätzen die heimische Landwirtschaft, sind ein Förderer der kleinbäuerlichen Struktur und pflegen daher auch schon seit vielen Jahren enge Beziehungen mit unseren regionalen Produzenten. Wichtige Kooperationen, die wir in Zukunft noch intensivieren und ausbauen möchten“, so Haider. Auch das Bio-Segment mit rund 400 NATÜRLICH FÜR UNS Produkten entwickelt sich gut und erzielt rund 10 % des Umsatzes. Um den Konsumenten eine noch größere Auswahl an Bio-Produkten zu bieten, wurden im letzten Jahr Produkte der Marke Alnatura implementiert, diese entwickeln sich gut und erfüllen die Erwartungen. 

Auch die im April 2021 eingeführte klimaneutrale Preis-Leistungsmarke UNIpur entwickelt sich äußerst positiv. Start war im letzten Jahr mit rund 50 Artikeln, mittlerweile sind es 156 Artikel. In den nächsten Wochen werden noch weitere Neuprodukte dazukommen. „Wir werden zum ersten Geburtstag von UNIpur die 10 Mio. Euro-Umsatzmarke überschreiten und erwarten in Abhängigkeit der Neulistungen eine Steigerung von mind. 25 %“, erklärt Haider.

Ein Fokus liegt heuer auch wieder auf der Weiterentwicklung- und dem Ausbau des Standortportfolios. „Geplant ist heuer die Eröffnung von mindestens fünf Standorten, die alle komplett „grün“ werden. Bedeutet, wir bauen klimafreundlich und energieeffizient“, so Haider. So steht bei den Neueröffnungen der Baustoff Holz im Mittelpunkt. Neben vielen weiteren ökologischen Bauelementen liegt der Fokus auf der Installationen der PV-Anlagen, womit der Strom für den jeweiligen Standort selbst erzeugt wird, heißt die Standorten laufen autark. „Weiters sind noch sieben Generalsanierungen geplant, bei diesen Standorten wird die gesamte Kältetechnik energieeffizient erneuert, auf LED-Beleuchtung umgerüstet und sofern technisch möglich ebenfalls auf PV-Anlage umgestellt“, so Haider weiter. Zusätzlich zu den Neueröffnung sollen noch mindestens zwanzig weitere Standorte mit PV-Anlagen und – in Kooperation mit dem ÖAMTC – mit E-Ladestationen ausgestattet werden. „Wir leben Nachhaltigkeit schon seit vielen Jahren und da gehört neben Sortiment, Klimaneutralität und diversen anderen Maßnahmen auch eine grüne Bauweise dazu. Deshalb werden wir dieses Konzept Schritt für Schritt auf unsere Standorte ausrollen“, erklärt Haider.

Unimarkt setzt auf Partnerschaften und Weiterentwicklung

„Am Vormittag einkaufen und klassisch an der Kasse bezahlen, am Nachmittag die Bezahlung selbst per autonomen Self-Checkout abwickeln – ein neues Konzept, welches heuer bei Nah&Frisch-Märkten getestet wird. Startschuss ist im Sommer bei der Neueröffnung eines Nah&Frisch-Marktes in Gaflenz“, erzählt Knöbl. Und ergänzt: „Gerade für Standorte in solch ländlichen Strukturen ist es oft schwer eine Nachbesetzung bzw. Personal zu finden, damit wir aber auch dort weiterhin die Nahversorgung sichern können, setzen wir immer wieder auf neue Ansätze für stationäre Lebensmittelgeschäfte.“

Aktuell beliefert der UNIGroßhandel 319 Standorte (überwiegend Nah&Frisch-Märkte, Land lebt auf) und erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Lieferumsatz von rund 92 Mio. Euro und somit einen POS (Point of Sale)- Außenumsatz von rund 180 Mio. Euro. „Im Geschäftsjahr 2022/23 wird außerdem in die Modernisierung von vierzehn der Nah&Frisch-Standorte sowie in die Eröffnung fünf neuer Standorte investiert“, so Knöbl.

UNIBox: Innovatives Einkaufen

Auch die Entwicklung der UNIBox ist positiv zu beurteilen: „Es war in den ersten Monaten ein Lernprozess für die Kunden, doch mittlerweile wird die UNIBox gut angenommen, wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung. So liegen wir aktuell bei rund 20.000 Registrierungen von Kunden“, so Haider. Zurzeit gibt es elf UNIBox-Standorte, neun in Oberösterreich und zwei in der Steiermark. Bis Ende 2022 soll sich die Anzahl der Standorte verdoppeln. So sind schon die nächsten Eröffnungen im Frühjahr, wie z.B. in Utzenaich und Feldkirchen/ Donau (Ortsteil Lacken), geplant. „Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf der Sicherung der Versorgung in ländlichen Gebieten. Weiters konzentrieren wir uns auf die Unterwegs- und Convenienceversorgung bei Tankstellen, hier starteten wir gemeinsam mit der OMV und der BistroBox im Februar ein Pilotprojekt in Linz – mit großem Erfolg. Deshalb wird dieses Konzept nun weiter ausgerollt, die nächste Eröffnung ist Ende April/ Anfang Mai in Graz“, so Haider. Und ergänzt noch: „Auch hat uns das erste Jahr gezeigt, dass es In der UNIBox stark um Convenience geht, daher werden wir auch unser Sortiment danach ausrichten und weniger attraktive Sortimente kürzen“, erklärt Haider. Standorte (überwiegend Nah&Frisch-Märkte, Land lebt auf) und erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Lieferumsatz von rund 92 Mio. Euro und somit einen POS (Point of Sale)- Außenumsatz von rund 180 Mio. Euro. „Im Geschäftsjahr 2022/23 wird außerdem in die Modernisierung von vierzehn der Nah&Frisch-Standorte sowie in die Eröffnung fünf neuer Standorte investiert“, so Knöbl.

Status Quo: UNILogistik

„Die UNILogistik erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein ausgeglichenes Ergebnis“, so Knöbl. Das im Jahr 2019 begonnen Gemeinschaftsprojekt Transgourmet / UNILogistik am Standort Traun befindet sich in der finalen Phase. So ist der Umbau im Bereich des ehemaligen Hochregallagers schon abgeschlossen, die nächste Bauetappe umfasst den Umbau des Frischdienst-Bereiches. „Aktuell liegt der Fokus auf der Optimierung der Kommissionierabläufe sowie der Prozessoptimierung. Der Gesamtumbau wird Mitte April abgeschlossen sein“, erklärt Knöbl. In Summe liegt das Investitionsvolumen für diesen Umbau bei rund 12 Mio. Euro.

unik & Lekkerland

Die Unik ist eine 50/50-Kooperation zwischen dem Handelhaus Kiennast und Unimarkt und wurde zum Zweck der Unterwegs- und Convenienceversorgung für Tankstellen, Bäckereien und Verkaufsstellen an Hochfrequenzpunkten gegründet. Im Jahr 2021 erwirtschaftet unik einen Lieferumsatz von rund 12 Mio. Euro. „Die Übernahme von Lekkerland durch unik im Jänner 2022 war dann noch ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zum führenden Anbieter im Bereich Unterwegskonsum. Durch die bestehenden Strukturen der Handelsformate Nah&Frisch, Unimarkt und Lekkerland ergeben sich Synergien die den Kunden im Bereich Lebensmitteleinzelhandel, Logistik und Tankstellenshops enorme Vorteile bieten. Unser Ziel ist es im sogenannten „Unterwegsgeschäft“ weiter zu wachsen und die Marktposition auszubauen und in den nächsten Jahren die Marktführerschaft im Convenience-Bereich zu erreichen“, so Haider.

Größte Messe für selbstständige Lebensmittelhändler in Österreich

„Wir sind sehr stolz darauf und freuen uns, die erste Fachmesse der UNIGruppe (Unimarkt, Nah&Frisch und Land lebt auf) gemeinsam mit dem Handelshaus Kiennast am 16. und 17. März in der Messe Wels nun endlichen veranstalten zu können. Geplant hätten wir diese Fachmessse schon vor zwei Jahren, da hat uns aber leider Covid dazwischengefunkt, umso schöner, dass es nun endlich möglich ist“, so Knöbl. Mehr als 100 Aussteller sowie mehr als 400 Unternehmer sind an beiden Veranstaltungstagen in der 9.000 m2 großen Messehalle dabei. Erwartet werden außerdem mehr als 1.000 Besucher. „Unsere Fachmesse dient als Plattform um sich mit anderen Kaufleuten, Franchisepartnern, Industriepartnern und Produzenten zu treffen und sich auszutauschen. Dadurch können Partnerschaften weiterwachsen und neue Netzwerke entstehen“, erklärt Haider.

Und Knöbl ergänzt: „Darüber hinaus werden unsere Industriepartner die Brancheninnovationen und Produktneuheiten 2022/23 präsentieren und bieten den Besuchern zahlreiche Mehrwerte rund um die Themen Food Trends, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Social Media.“ Außerdem wird gemeinsam mit regionalen Produzenten, langjährigen Partnern sowie dem UNIGruppe- und Kiennast-Team eine Genusszone installiert, die mit vielen kulinarischen Highlights überrascht. „Unser Ziel ist es mit dieser Messe ein Gesamtpaket an Serviceleistungen für Partner und Besucher zu bieten und ich denke, das ist uns auch sehr gut gelungen“, so Haider abschließend.

Die UNIGruppe per 28. Februar 2022

Die UNIGruppe GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2021/22 mit rund 3.300 Mitarbeitern (davon ca. 1.350 in der Zentrale, in den Eigenfilialen und der Logistik; die restlichen Mitarbeiter teilen sich auf die Unimarkt-Franchisepartner und Nah&Frisch-Kaufleute auf) einen Umsatz von 432 Mio. Euro. Die zentralen Servicebereiche der UNIGruppe dienen als Dienstleister für den selbstständigen Kaufmann (Nah&Frisch, Land lebt auf, Sonderkunden), die Unimarkt-Franchisepartner, die Unimarkt-Filialen und die UNIBox. Die UNIGruppe positioniert sich als regionaler Nahversorger mit Familienfokus in unterschiedlichen Größen und Ausprägungen und ist in den Bundesländern Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg, Steiermark und Burgenland vertreten. In der UNIGruppe sind der UNIGroßhandel (Nah&Frisch, Land lebt auf, Sonderkunden), die UNILogistik und die Unimarkt Handels GmbH, jeweils zu 100%, vereint, sowie die unik, als 50% – Tochter der UNIGruppe. Im Einkauf werden die Kräfte über die 50%-Tochter, TopTeam-Zentraleinkauf (Transgourmet Schweiz und UNIGruppe), gebündelt.